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weihnachtsbäckerei

Kulinarisches, Weihnachten

Dat schmaacht no Chrëschtag (Weihnachts-Apfel-Cake)

Dezember 13, 2014

Mmmh, wat dat richt a wéi dat schmaacht … wéi Chrëschtdag. Fir en Deel vun deene villen Äppel ze verdinn, hunn ech gëscht emol nees en Kéier Loscht gehat fir ze baken. Et soll awer net deen üblechen Äppelkuch vun der Boma ginn, mee eppes Anescht. Um “Netz” hunn ech dunn dëst Rezept aus Kanada fonnt, an ech kann soen: de Kuch ass richteg gutt.

Er riecht und schmeckt nach nach Weihnachten, dieser Apfel-Cake. Um ein paar der vielen Äpfel, die schon seit langem in der Obstschüssel liegen, zu verarbeiten, wollte ich gestern etwas backen. Es sollte aber nicht der übliche “Apfelkuchen sehr fein” der Oma sein, nein, was Neues musste her. Im “Netz” habe ich dann dieses Rezept gefunden, auf dem wunderbaren kanadischen Food-Blog “Catherine Cuisine“. Ich kann nur sagen, der Kuchen ist richtig gut und passt in diese Jahreszeit.

Das Rezept habe ich ganz leicht verändert und ins Deutsche übersetzt:

Zutaten:

250 g Vollkornmehl
1/2 Päckchen Backpulver
eine Prise Salz
100 g braunen Zucker + 80 g braunen Zucker
3 Eier
1 Vanilleschote
1 Esslöffel Zimt
150 g Butter
2-3 Äpfel

 

1. Die Äpfel waschen und schälen. Das Kerngehäuse ausstechen und die Äpfel in Scheiben schneiden.

2. Das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver vermischen.

3. Die Vanilleschote quer aufschneiden und die Kerne ausschaben.

4. Die Eier mit 100 g Zucker und der Vanille schaumig rühren.

5. Die Butter auf kleiner Flamme schmelzen.

6. In einer kleinen Schüssel ein Drittel der geschmolzenen Butter (etwa 4 Esslöffel) mit dem Zimt und 80 gr braunem Zucker verrühren, bis es ein homogenes Gemisch ist.

7. Nun das Eiergemisch dem Mehlgemisch zugeben, den Rest der geschmolzenen Butter hinzufügen und alles gleichmässig verrühren.

8. Die Cake-Form einfetten und mit der Hälfte der Teigmischung füllen. Darauf werden, über die ganze Länge, Apfelscheiben gelegt (überlappend). Die Apfelscheiben mit der Hälfte des Zimtgemischs bedecken. Das Ganze noch einmal wiederholen (Teig, Apfelscheiben, Zimtgemisch).

9. Im auf 180° C vorgeheizten Ofen (Umluft) etwa 40 Minuten backen (auf der mittleren Schiene). Mit einem Spieß in den Kuchen stechen. Wenn beim Herausziehen noch Teig am Spieß klebt, den Kuchen etwa 5 Minuten weiter backen lassen. Wenn beim Test der Spieß trocken bleibt, ist der Cake gut.

10. Kuchen abkühlen lassen bevor Ihr ihn aus der Form nehmt.

 

Ich wünsche Euch einen Gudden Appetit und ein gemütliches Wochenende.

Verlinkt mit “Let’s cook together“.

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Kulinarisches

Merlanne junior backt !

Oktober 29, 2014

Wien de klenge Merlanne kennt, dee weess, hien ass e Kniwwelpitti a well ëmmer nees Neies ausprobéieren. Abee, well hien och gäre béckt, gëtt och elo do experimentéiert. Hei seng neiste Kreatioun.

Merlanne junior backt für sein Leben gerne. Schon in der Kita hat er immer in der Küche gehangen und war mit Feuer und Flamme dabei, wenn gebacken wurde. Weihnachtskekse backen war nie so mein Ding, doch Junior besteht darauf: vor Weihnachten müssen Kekse gebacken werden!

Männer in der Küche sind für Merlanne junior auch kein Problem, immerhin hat er in seinem Vater, dem leidenschaftlichen Koch, ein gutes Beispiel vor sich. Ah, wenn Schulferien sind wie jetzt, habe ich “küchenfrei”. Herrlich!

Wer Merlanne junior kennt, der weiß, dass er gerne herumexperimentiert. Und das auch in der Küche. Hier also seine neueste Kreation. Ich wage es einfach mal, das Rezept zu veröffentlichen, denn ich fand, diese knusprigen Haselnuss-Marzipan-Kugeln waren richtig gut. Ok, vielleicht etwas zu süß, aber man kann ja einfach weniger Zucker nehmen.

Zutaten:

100 g gemahlenen Nüsse
100 g Puderzucker
100 g geriebene Edelbitter-Schokolade
100 g Marzipan-Rohmasse
etwa 4 Esslöffel Mehl (ausprobieren, wieviel Mehl es braucht damit der Teig nicht zu fest wird und sich noch gut zu Kugeln formen kann)
1 Eigelb
ca. 2 Eßlöffel Milch

Nüsse mit Puderzucker, Schokolade, Eigelb, Marzipan, Milch und Mehl mischen. Kugeln formen und auf den Backblech legen. Etwa 15 Minuten bei 180 Grad backen. Abkühlen lassen und genießen.

Merlanne Junior’s Knusperkugeln habe ich übrigens auf einer Zeichnung vom amerikanischen Künstler Charley Harper fotografiert. Ich liebe die Arbeiten dieses genialen Graphikers und war umso mehr erfreut, als ich in der letzten Ausgabe meiner Lieblingswohnzeitschrift zwei Illustrationen zum Rausschneiden fand. Charley Harper verstand es auf spielerische, fast schelmische Art und Weise, uns die Natur und seine (vor allem geflügelten) Bewohner näher zu bringen.