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Show me your garden

Blumen, Natur

Weis mir däi Gaart ! Zeig mir Deinen Garten !

Juni 30, 2015

 

Weis mir däi Gaart, heescht de Juni-Projet op dem Blog Lililotta. Déi lescht Deeg hunn ech vill Stonnen an eisem Gaart verbruet a genoss. Et gëtt ëmmer eppes ze dinn an och ëmmer nees eppes z’entdecken an schnell huet een d’Zäit vergiess.

LogoShowusyourgarten “Show me your garden” heißt es auch diesen Juni wieder auf dem zauberhaften Blog “Lililotta!”. Über 50 Beiträge haben sich inzwischen zusammengefunden, eine Fundgrube an Inspirationen, ein Blütenrausch und viele Tipps für Menschen mit grünem Daumen. Nun, da ich die letzten Tage und Wochen recht viel Zeit draussen verbracht habe und das “Bitzatelier” seither verwaist ist, habe ich mir gedacht, dass ich den Reigen der Blog-Gartenbesichtigungen heute, am letzten Junitag, mit ein paar Bildern aus unserem Garten abschließe.

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Einen geordneten Garten, mit sorgfältig durchdesignten Plätzchen und Beeten sucht man hier vergebens. “Planen” ist ein Fremdwort, ich gehöre eher zu der Kategorie “Chaot” und arbeite im Garten nach Lust und Laune. Ich denke, es ist kein Geheimnis für aufmerksame Leser dieses Blogs, dass meine große Liebe den Blumen gehört und so grünt und blüht es in allen Ecken.

Mein Lieblingsplatz ist das Blumenbeet im ehemaligen Sandkasten, den Monsieur Merlanne für die Kinder gebaut hatte. Als die Kinder definitiv kein Interesse mehr an “Sandplätzchen backen” zeigten, habe ich kurzerhand den Sand durch Blumenerde ersetzt und in den letzten Jahren quer durch die Botanik alles angesät, was mir so unter die Hände fiel. Inzwischen ist dieses Beet eine wahre Überraschungstüte und mit Staunen entdecke ich immer wieder neue Farben und Formen.

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Als ich Ende der 90ziger Jahre in das Haus der Großeltern zog, gab es noch große Gemüsebeete, in denen ich dann auch tatsächlich die ersten Jahre voller Tatendrang viel Gemüse anbaute. Sogar Kartoffeln und Stangenbohnen hat Monsieur Merlanne in einem Jahr herangezogen und wir waren stolz, unser eigenes Gemüse verspeisen zu können. Doch dann kamen die Kinder und zwischen Beruf und Kindererziehung bliebt nicht mehr genug Muße, sich auch noch um einen Garten zu kümmern. Anstelle der Beete kamen Schaukel, Rutsche und Sandkasten, Rasen wurde angepflanzt und Bäume gefällt.

Doch inzwischen sind die Kids groß, ich gehe nicht mehr arbeiten und so habe ich mir den Wunsch, Hochbeete zu installieren, vor ein paar Wochen erfüllt.

Rosenkohl, Rukola, Salat, Radieschen … und noch viel mehr sprießen jetzt im neuen Gemüsebeet und der geschmiedete Mistkäfer, den eine ganz liebe Freundin mir vor sehr vielen Jahren geschenkt hat, erfreut sich eines neuen Zuhauses.

Naschen kann man allerorten auch die vielen Beeren, die gerade jetzt Hochkonjunktur haben.

Unser altes Gartenhäuschen, in dem ich als Kind “Pippi Langstrumpf in der Villa Kunterbunt” gespielt habe, beherbergt heute die Gartengeräte und den Mäher und unter dem Vordach lässt es sich gemütlich rasten.

Hinten im Garten wird es dann noch etwas wilder. Die Wiese wird nicht gemäht, die Obstbäume laden im Herbst zum Naschen ein und …

… die beiden alten Schubkarren rosten ungestört vor sich hin.

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Entlang dem Weg zum Haus hin gibt es noch ein Blumenbeet, mit vielen Stauden, von denen manche noch meine Großmutter gepflanzt hat.

Die Tomaten habe ich dieses Jahr an die Hauswand gestellt. Dort sind sie geschützt und stehen in der prallen Sonne. Ich hoffe, dieses Jahr reifen sie aus und wir können in ein paar Wochen stramme, rote Tomaten ernten.

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So, das war’s für den heutigen Gartenrundgang. Ich hoffe, es hat Euch gefallen. Vergesst nicht, bei der Affenhitze viel zu trinken!

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