Auf dem Blog von Nic steht das Fotoprojekt “Beauty is where you find it” diesen Monat unter dem Motto “Türen”.
Das Thema hat mich sofort angesprochen, insbesondere, da ich immer öfter den Eindruck gewinne, dass wir Menschen uns mehr und mehr hinter unseren fest verschlossenen Türen verbarrikadieren. Türen öffnen heißt Herz und Verstand öffnen, den Horizont erweitern und Neues in unser Herz lassen. Türen verschließen, heißt, die Angst vor Veränderung und dem Unbekannten unser Leben bestimmen zu lassen.
Ich habe also in meinen Fotoarchiven gestöbert und so manche Tür gefunden, sei es in London (ganz oben) oder in St. Yves … und an vielen anderen Orten. Ich weiß, ich bin nicht die Einzige, die immer wieder dazu verleitet wird, eine Tür zu fotografieren. Vielleicht ist das so, weil wir uns fragen, was sich dahinter verbirgt, wer dort lebt … und wir gerne einen Blick in den Raum hinter der Tür werfen würden. Vielleicht weil die Farbe oder die Form der Tür unsere Fantasie beflügelt und wir uns die Bewohner hinter dieser Tür vorstellen. Verschlossene Türen machen neugierig, lassen träumen oder machen auch Angst. Doch solange sie zu sind, sind unsere Ideen nur Spekulation.
Es gibt Türen, die zu durchschreiten nur sehr wenigen erlaubt ist …
… andere, die man immer wieder gerne öffnet, wie diese Tür zum Lieblingsweinhändler in der Provence.
Möge dein Haus stets offene Türen haben für die,
die nicht wissen, wo sie ausruhen können.
Irischer Segenswunsch
Viele weitere Türen, offene und verschlossene, findet Ihr hier:





