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gelb

DIY

Gelb

Mai 5, 2019


Passend zum Summer an der hoffentlech viller Sonn hunn ech e puer summerlech Akafskierf gebitzt.

(Dieser Post enthält Werbung in eigener Sache und wegen Verlinkung).

Ich glaube ich habe es schon mal hier erwähnt, dass die Farben Gelb und Rosa nicht zu meinen Lieblingsfarben gehören, insbesondere wenn es um die Kleiderwahl geht. Diese Farben findet man vergeblich in meinem Kleiderschrank und wenn ich mich dann mal dazu überreden lasse, doch noch ein Teil in einer dieser Farben zu kaufen, so hängt es unbenutzt ein paar Jahre im Schrank, bevor ich es verschenke oder in die Kleidersammlung gebe.

Bei anderen Gelegenheiten gehören dann aber beide Farben oft zu meinen Favoriten, so z.B. bei der Auswahl von Blumen. Gelbe und rosa Tulpen landen sehr oft in der Vase oder auf Bildern, ich mag sie sogar lieber als die klassisch roten.

Beim Nähen von Accessoires, Dekorationsartikeln oder Taschen greife ich dann auch gerne mal zu gelben oder pinken Stoffen, wahrscheinlich weil ihr Anblick einfach positiv auf die Stimmung wirkt und die Farben “good vibrations” verbreiten.

Diese drei geräumigen Einkaufstaschen (oder wie man jetzt im Fachjargon sagt: Tote Bags) habe ich aus einem Vintage-Laken aus den 70zigern genäht. Sie sind nicht gefüttert, sondern haben französische Nähte (auch Kappnaht genannt), eine Art der Nahtversäuberung die ich sehr mag. Die langen Henkel habe ich mal auf eine andere Weise befestigt, und zwar in einer Falte, was auch dazu führt, dass der obere Rand der Tasche etwas schmaler ist als der untere.

Auf der Suche nach etwas Dekoration für die Taschen fand ich noch ein paar bedruckte Stoffquadrate, die ich von einem Kalender der uns nahestehenden NGO “Aide à l’Enfance de l’Inde et du Népal” aufgehoben hatte. Ich habe diese hübschen Stoffquadrate schon öfters verarbeitet und bin etwas traurig, dass die NGO die Kalender nicht mehr produziert.

Wie gefallen Sie Euch? Bald ist ja Muttertag (in Deutschland am 12.5. und hier in Luxembourg am 9.6.) und so ein gute Laune verbreitender Shopper, der sich zudem recht klein zusammenfalten lässt, wäre doch ein schönes Geschenk, oder? Nun denn, die 3 gibt es zu kaufen und zwar in meinem kleinen Etsy-Shop “Vide Grenier Couture“. Schaut doch einfach mal vorbei!

Ich hoffe, die Übersdosis an Gelb in diesem Blogpost hat etwas Sonnenschein und gute Stimmung verbreitet und in diesem Sinne wünsche ich Euch allen eine gutgelaunte Woche.

Lasst es Euch gutgehen!

Claudine



Blumen, DIY

Frühstück bei Tiffany … pardon … Merlanne

April 11, 2019

Sou muss de Moien ufänken … gemittlech, ouni Stress an mat enger gudder Taass Kaffi.

Es soll ja Menschen geben, die morgens nicht frühstücken. Und dann gibt es die Menschen, zu denen ich mich dann eher zähle, für die das Frühstück die schönste Zeit des Tages ist. Der erfolgreiche Tag beginnt mit einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück, da gibt es kein Pardon.

Im Luxemburgischen gibt es das Wort “Frühstück” nicht, wir “decken moies den Kaffisdësch” und “drénke Kaffi“, was frei übersetzt heißt, dass wir morgens Kaffee trinken.

Was mich angeht, so trifft diese Bezeichnung genau ins Schwarze. Erst nach zwei Tassen Kaffee sind die Lebensgeister wach und auch erst dann kann man ein vernünftiges Wort mit mir reden. Doch was heißt hier reden … das ideale Frühstück verbringe ich eigentlich am liebsten nur in Gesellschaft eines Buches oder der Tageszeitung. Ja, ja, nicht sehr sozial, ich weiß, aber was soll man machen, jeder hat so seine Mucken.

Gottseidank ist diese Vorliebe fürs Solofrühstücken bei unserer Morgenmuffel-Familie wochentags Programm. Frühaufsteher Monsieur Merlanne deckt so gegen halb 6 den “Kaffisdësch“, an den sich danach Mademoiselle (in Begleitung eines spannenden Romans) und Junior (nie ohne I-pad oder der noch schnell zu wiederholenden Schullektüre) setzen, bevor es eilig zur Schule geht. Sind sie alle ausgeflogen, kann ich in Ruhe meinem ausgedehnten Aufwachritual frönen.

Wenn wir uns dann Sonntags alle zusammen um den “Kaffisdësch” wiederfinden, hat das schon fast was von Urlaubsfeeling.

Apropos Urlaub: die Frühstückbilder habe ich aus dem Ferienhaus in der Provence mitgebracht. In dieser sonnenverwöhnten Region ist Gelb die tonangebende Farbe. Das Set, bestehend aus Platzdeckchen, Untersetzern und Brotkorb (nicht auf dem Bild), habe ich letztes Jahr aus den Resten der Stoffe genäht, die ich noch von den von meiner Mutter in Auftrag gegebenen Stuhlkissen übrig hatte.

Jetzt passt alles zusammen ;-).

Lasst es Euch gutgehen!

Claudine