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Cornwall

Kulinarisches

Afternoon tea (Cornish cream tea)

Januar 23, 2015

Des Woch geet et hei bei Merlanne’s nawell “very british” zou. Wéi ech Ufank der Woch d’Fotoen vun eiser Summervakanz gekuckt hunn, sinn d’Erënnerungen un den “Cornish Cream tea” nees ganz bildlech opgetaucht an ech hu mer geduecht, dass esou een “afternoon tea” bestëmmt och heizulands gutt wärt schmaachen. 

Diese Woche geht es hier bei Merlanne’s “very british” zu. Als ich vorgestern den Post zu dem “Union Jack Korkbrett” schrieb, fiel mein Augenmerk auf das Foto vom “Cornish Cream Tea“, den ich im Sommerurlaub, so oft es möglich war, in vollen Zügen genoss. “Cream Tea” ist eine Spezialität aus der Grafschaft Cornwall. Dort serviert man den 5-Uhr-Tee mit Scones, Erdbeermarmelade und “Clotted Cream“. Ich sage Euch, es ist ein (kalorienreiches) Gedicht!

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In einem der vielen Kochbücher, die sich hier seit Jahren ansammeln, wurde ich dann auch schnell fündig, was das Rezept für die Scones angeht:

Zutaten:

450 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 Esslöffel Zucker
250 ml Milch
100 g kalte Butter
1 Ei

Den Ofen auf 210°C vorheizen. Mehl, Backpulver und Zucker vermischen. Nun die Butter stückchenweise hinzugeben und mit den Händen unterarbeiten, so dass ein leicht krümeliges Gemisch entsteht. In der Mitte einen Krater formen, die Milch hineinschütten und mit dem Rest vermengen, bis ein etwas klebriger Teig entstanden ist. Den Teig auf einer bemehlte Platte etwa 2 cm dick ausrollen. Mit einem runden Keksausstecher (ca. 5-6 cm Durchmesser) die Scones ausstechen und auf das Backblech legen. Das Ei verquirlen und damit die Scones bestreichen. In den Ofen schieben, etwa 15 bis 20 Minuten backen lassen, fertig!

Sehr gut sind die Scones, wenn sie noch etwas warm serviert werden. Da muss aber nicht sein.

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Die typische “Clotted Cream“, auch Streichrahm genannt, ist recht schwer zu finden. Ich habe ein Glas ( (hält sich monatelang) davon letztes Jahr im “Little Britain“-Shop hier in Luxemburg gekauft. Mit ihrem mindestens 55% Fettgehalt ist es jedoch nicht ratsam, die leckere “Clotted Cream” öfter auf den Speiseplan zu stellen.

IMG_7856 So, nun nur noch einen guten schwarzen Tee aufbrühen, Erdbeermarmelade dazustellen und geniessen. “Delicious, indeed!

***

Übrigens: “merlanne” gibt es jetzt auch auf Facebook ! Schaut mal rein!

Blumen, Natur, Reisen

Home again !

September 13, 2014

Do si mer nees ! Nach ganz ënnert dem Afloss vun deene villen Andréck, déi mer déi lescht véier Wochen gesammelt hunn, huet den Alldag eis erëm. D’Valissen sinn schonns ausgepaakt an iwwreg bleiwen e bëssi Faarf op der Haut a vill schéin Erënnerungen. An natierlech ganz vill Iddien fir hei bei “merlanne”.

Da sind wir wieder, noch ganz unter dem Einfluss der vielen Eindrücke, die wir die letzten vier Wochen gesammelt haben. Es war schön, übrig geblieben sind noch etwas Meersalz auf der leicht gebräunten Haut und viele schöne Erinnerungen. Hoffentlich hat der Alltag uns nicht zu schnell wieder in seinem Bann!

Vier Wochen verreisen, das hat schon was. Es ist lange her, dass wir das gemacht haben und ich muss sagen, nach vier Wochen hat man richtig abgeschaltet. Unsere Reise führte uns zuerst zwei Wochen, zusammen mit lieben Freunden, nach England. Für die jungen Merlanne’s war es Abenteuer pur: das Land von “Harry Potter” und dann auch noch ihre erste Flugreise.

Die einzelnen Stationen hießen Bath, Penzance, Salisbury und Stonehenge, Oxford und natürlich London.

Im schönen Cornwall hatten wir uns eine Woche ein Ferienhaus gemietet. Der St. Micheal’s Mount steht dem Mont St. Michel in Frankreich in nichts nach. Bei Ebbe kann man zu Fuß zur Insel wandern und am Strand von dem idyllischen Dorf Marazion lässt es sich gut ausruhen. Übrigens, das Wetter war toll, allen Vorurteilen betreffend die Britischen Inseln zum Trotz.

Angetan hatten es mir die wunderschöne Heidelandschaft und …

… “Cornish Cream Tea” mit “scones, clotted cream und Erdbeermarmelade”. Mmmmh, wenn ich nur daran denke!

In Stonehenge war es recht schwierig, ein Foto ohne Menschen hinzukriegen 😉 . Leider darf man nur um die geheimnisvollen Steinanlage aus der Jungsteinzeit herumlaufen, aber nun ja, eine Englandreise ohne Halt in Stonehenge ist dann auch wieder nicht vollkommen.

Oxford ist eine tolle Stadt mit einer beeindruckenden Architektur und wenn ich wieder jung wäre, würde ich gerne ein Studienjahr dort verbringen. Leider war das Wetter an diesem Tag nicht so schön, so dass eine Bootsfahrt auf der Themse nicht möglich war. Schade!

Merlanne junior und Mademoiselle Merlanne haben natürlich jeden Laden, der nur andeutungsweise etwas mit “Harry Potter” zu tun hatte, durchstöbert. Der absolute “Renner” waren “Bertie Bott’s Bohnen aller Geschmacksrichtungen”. Ich wollte jedoch irgendwie nicht wissen, wie Bohnen schmecken, auf denen “grass”, “dirt” oder “soup” steht. Den Reaktionen der Kids nach zu urteilen, hatte ich gut getan, sie nicht zu kosten.

Der krönende Abschluss unseres Besuches bei den sympathischen Briten waren drei Tage in meiner absoluten Lieblingsstadt London. Seufz, wenn ich mal im Lotto gewinnen sollte (ach ja, dann müsste ich vielleicht erst einmal Lotto spielen), dann fliege ich wieder hin und shoppe, und shoppe, und sh…….

Die beiden letzten Wochen haben wir uns dann erholt im Ferienhaus in der geliebten Provence. Erholt, gelesen und gebastelt … aber das erzähle ich Euch dann ein andermal.

Schön wieder hier zu sein !

P.S.:  Ach ja, in den letzten Wochen hat sich auch hinter den Kulissen von “merlanne” so manches getan, wie z.B. am 24. August ein Linktipp auf dem Facebook-Profil der tollen Zeitschrift “Mollie Makes”. Ihnen hat das Beeren-Tiramisu von Anfang August gut gefallen. Danke Mollie Makes, das hat mich richtig gefreut !