Esou ee schéinen Hierscht hate mer schonns laang net méi. D’Beien an eisem Gaart schéngen och deer Meenung ze sinn an sammelen nach ëmmer fläisseg Hunneg.
Dieser Herbst ist der Hammer! Wer das Wochenende drinnen verbracht hat, ist selber schuld, denn die Temperaturen laden weiterhin ein, auf der Terrasse zu grillen, unter blauem Himmel zu essen und sich ein Stündchen in die Sonne zu legen.
Die Bienen in unseren Garten sind ebenfalls dieser Meinung und schwirren um jede Blüte, die sie finden können. Die Borretschpflanze auf dem Balkon ist besonders beliebt und so konnte ich dieser Tage das eifrige Summen und Honigsuchen mit meiner Kamera begleiten.
Bei den vielen schlechten Nachrichten, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden, macht mir das unaufhaltsame Bienensterben besondere Sorgen. Monokulturen, Parasiten, Pflanzenschutzmittel und Insektizide, Umweltverschmutzung und Klimawandel setzen den unentbehrlichen Bestäubern stark zu. Diesen Sommer waren auffallend wenig Wespen, Hummeln und Bienen unterwegs.
Grund für das Fortbleiben der Wespen ist anscheinend der überaus regenreiche Frühling. Im Sommer habe ich gelesen, dass man davon ausgeht, dass Mitte September mit vermehrt Wespen zu rechnen sei, doch ich habe bisher hier noch keine erblickt. Auch im Urlaub in Frankreich und auf Guernsey sind wir erstaunlich wenig von Wespen “geplagt” worden. Es ist kaum zu glauben, aber ich vermisse die hübschen “Plagegeister” sehr.
Die Bilder vom bienenumschwärmten Borretsch schicke ich heute wieder in die große Bloggerwelt hinaus. Euch allen, geliebte Leser, wünsche ich eine gute Woche.

