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DIY, Kulinarisches

Glücksmomente

Mai 3, 2019

Et sinn oft di kléng Saachen, déi grouss Glécksgefiller kënnen ervirruffen: Besuch vun léiwe Frënn, e gutt Iessen an e gudden Dessert, schenken an d’Freed vun deem deen de Kaddo krut … eigentlech ganz einfach, oder?

Es sind of die kleinen Dinge, die die größten Glücksgefühle hervorrufen können, findet Ihr nicht?

Das ist z.B. ein gutes Essen für Freunde vorbereiten, Paëlla draußen kochen und fürs Dessert Kuchen mit am Morgen im Garten frisch geerntetem Rhabarber backen (dieses und andere Rhaberberrezepte gibt es hier bei “merlanne” unter der Rubrik “Rezepte”)

Das sind liebe Freunde, über deren Besuch man sich immer wieder freut und die guten und interessanten Gespräche und Diskussionen, draußen bei Sonnenschein und einem guten Glas Wein.

Das sind Geschenke, mit Liebe ausgesucht, über die man sich freut, aber auch das Verschenken und die glänzenden Augen des Geburtstagskindes, wenn das Geschenkpapier ungeduldig zerrissen wird.

Das sind Blumen, frisch gepflückt, manche einen zarten Duft ausströmend, die durch Haus verteilt gute Laune verbreiten.

Und, da werden die DIY-Addicts, die hier mitlesen, mir zustimmen, das Selbermachen und die Zufriedenheit nach getaner “Arbeit”.

Wenn dann alles zusammenkommt, dann war es ein schöner 1. Maitag.

Die Idee für die Geburtstagskarte ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Wie so oft habe ich die Inspiration im Netz gefunden (Ihr wisst schon, auf dieser tollen Plattform, wo man sich Moodboards erstellen kann und nach Jahren gefühlte 1000 Ideen gepinnt hat).

Es braucht nur ein kleines Stück schönes, kräftiges Papier, ein paar Stoffreste, einen hübschen Knopf und Zwirn, alles Sachen, die ich ohne Mühe in meinem Nähzimmer finden kann.

Aus dem beigen Stoff habe ich ein passendes Stück ausgeschnitten und an den Rändern etwas ausgefranst. Um eine Idee zu bekommen, wie groß die Blütenblätter sein sollen und wie ich sie anordnen muss, damit es mir gefällt, habe ich mit Papier etwas herumexperimentiert, bevor ich die Blütenblätter aus verschiedenen Stoffresten ausgeschnitten habe. Danach habe ich die Blütenblätter um den Knopf (der noch nicht angenäht wird) mit ein paar Tropfen Kleber auf den Untergrundstoff fixiert, mit dem Bleistift einen Stängel und Blätter vorgezeichnet und alles mit der Nähmaschine aufgestickt. Nun wird der Knopf angenäht, das fertige Stoffstück auf die Karte geklebt und mit der Nähmaschine auf dem Papier festgenäht (Rand). Zum Schluss ein gleichgroßes Stück Papier auf die Rückseite kleben (damit man die Stiche nicht sieht), “Happy Birthday” unter die Blume schreiben und fertig ist die etwas andere Geburtstagskarte.

Inspiriert? Dann wünsche ich viel Freude beim Nachbasteln!

Lasst es Euch gutgehen und geniest die kleinen Glücksmomente!

Claudine

Kulinarisches

Endspurt für den Rhabarber

Juni 5, 2017

Bis sou ongeféier Mëtt Juni ass d’Zäit fir de Rubbarb aus dem Gaart ze recoltéieren, duerno sinn d’Stiller net méi sou zaart an d’Planz huet och méi Oxalseier. Also schnell nach e puer delikat Dessert’en zauberen!

(Post enthält unbeauftragte und unvergütete Werbung)

Die Haupterntezeit des Rhabarbers geht von Ende April bis Mitte Juni. Danach kann man dennoch weiter ernten, doch die Blattstängel enthalten mehr Oxalsäure und sind auch nicht mehr so zart. Rotstängelige Sorten enthalten übrigens weniger Oxalsäure als die mit den grünen Stängeln.

In unserem Garten wuchs dieses Jahr der Rhabarber wie verrückt. Immer wenn sich eine Blüte gezeigt hat, habe ich diese abgeschnitten, was dem Wuchs der Stiele förderlich ist, da die Staude dann ihre Kraft nicht in die Samenbildung steckt.

In den letzten Jahren habe ich hier auf “merlanne” schon mehrmals Rezepte mit Rhabarber gepostet und diese möchte ich heute wieder zum Leben erwecken. Mein Lieblingsrezept ist und bleibt der Rhabarberkuchen meiner Großmutter. Unsere Gäste freuen sich auch immer, wenn es zum Kaffee “Rubbarbstaart” gibt und es sollte keiner sagen, Rhabarber sei zu sauer. Eingebettet in diesen wundervollen Eierflan schmeckt er einfach wundervoll.

Dieses “altmodische” Rezept konnte man übrigens auch vorletzte Woche in der luxemburgischen Fernsehzeitschrift “Revue” finden, zusammen mit einer kleinen Vorstellung von “merlanne”.

Eine süße Sünde ist der Kuchen mit Rhabarber, Frangipane und Meringue. Menschen auf Diät sollen sich davon fern halten, denn ich habe die vielen Kalorien nicht gezählt.

Unsere Kinder konnte ich mit dem Rhabarber-Apfel-Crumble begeistern. Ein Rezept, das sich auch gut für ein Sommerfest eignet, da gut vorzubereiten und richtig erfrischend, wenn aus dem Kühlschrank serviert.

Restlos begeistert hatte mich letztes Frühjahr dieser Milchreis mit Rhabarber und Himbeeren. Ein “Reste”-Essen das nach “Mehr!” schreit.

Schon drei Jahre sind es her, dass ich das Rezept der Rhabarber-Muffins gepostet habe. Damals hat Merlanne junior noch gerne beim Muffin-Backen geholfen und so kamen immer wieder neue Kreationen auf den Tisch. Beim Muffinbacken sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, alles geht und alles schmeckt.

Ich hoffe ich habe Euch mit dem Rhabarber-Fieber angesteckt. Mit einem Klick auf die Bilder werdet Ihr zu meinen Rezepten weitergeleitet.

Und vielleicht verratet Ihr mir ja Euer Lieblingsrezept mit Rhabarber?

Lasst es Euch gutgehen!

Claudine