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natur pur

Blumen, Makrofotografie

Purpur (# MakroMontag)

Juni 15, 2015

Und weiter dreht sich der Reigen der Natur. Immer wieder die gleichen Protagonisten finden sich jedes Jahr auf der großen Bühne des Blumengartens ein und trotzdem werde ich es nicht müde, ihrem Schauspiel mit Andacht beizuwohnen. Auch wenn ich sie schon kenne, so können mich die Schneeglöckchen, Vergissmeinnichte, Tulpen, Jungfern im Grünen und wie sie alle heißen, jedes Jahr aufs Neue verzücken und erstaunen.

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So auch der Klatschmohn, der zur Zeit eine Hauptrolle spielt, aber das auch nicht mehr lange. Bisher haben die zarten Blumen dem Winde mutig getrotzt, doch bald schon werden sich mehr Blütenblätter verstreut auf der Wiese wiederfinden als an den dünnen Stängeln.

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Also lasst uns den Klatschmohn schnell noch einmal genauer betrachten, bevor er wieder bis nächstes Jahr verschwunden ist.

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Die Makrobilder  der purpurnen Mohnblume schicke ich zu Britta, die auch heute wieder Gastgeberin des MakroMontags ist.

Ich wünsche Euch allen eine sehr gute und kreative Woche!

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sharethelove

 

Herbst, Makrofotografie, Natur

Herbstgefühle, oder: Wie so ein Waldspaziergang die Batterien aufladen kann

Oktober 10, 2020

Nach drei Wochen fast unaufhörlichem Regen und wolkenverhangenem Himmel schien heute morgen die Sonne so wundervoll ins Zimmer, dass es nur einen Plan für diesen Samstag geben konnte: Raus in die Natur!

Nun ja, ich hätte ja einfach raus in den Garten gehen können (was ich auch später gemacht habe) aber Garten heißt auch sehr oft Arbeit und das war ja nicht die Absicht. Ein Waldspaziergang hingegen ist Erholung pur. Hier kann man die Batterien aufladen und die Seele baumeln lassen.

Und gerade im Herbst zeigt sich der Wald von seiner schönsten Seite. Die sich langsam verfärbenden Blätter, die Vielfalt an Pilzen und Früchten, all dies ist Futter für die Seele und lädt zum Staunen ein.

Ich finde ja immer, dass die Waldpilze irgendwie märchenhaft anmuten. Es kommen Erinnerungen an Kinderbücher auf, in denen liebenswürdige Wichtel und Zwerge in Pilzhäusern wohnen und sich unter Pilzschirmen vor dem Regen schützten.

Obwohl ich Pilze unheimlich gerne esse, ist Pilzesammeln nicht so mein Ding. Ich habe einfach zuviel Respekt vor den “Champignongen“, wie wir sie hier in Luxembourg pauschal nennen, und traue mir nicht zu, essbare Pilze sicher von giftigen unterscheiden zu können. Einmal, vor sehr vielen Jahren, habe ich in Begleitung eines “Kenners” Steinpilze gestochen und ich erinnere mich jetzt noch an das wundervolle Festessen: Steinpilze in Scheiben schneiden, gut gewürzt in der Pfanne braten, mit Essig ablöschen, mehr braucht es nicht. Herrlich!

Ob Pilze, bunte Blätter, Eicheln oder Buchecker, im Wald gibt es unheimlich viel zu entdecken und zu bestaunen. Schnappt Euch die warme Jacke und festes Schuhwerk und macht Euch auf Entdeckungsreise: frische Luft, wunderbare Gerüche und erholsame Ruhe gibt es kostenlos dazu.