Kulinarisches

Café gourmand ( Sommerküche Teil 2)

Juli 8, 2015

 

A weider geet et mat der Summerkichen! Elo ass jo och d’Zäit vun den Grillfester an do däerf natierlech e gudden Dessert net feelen.

Ich weiß nicht, ob man in Deutschland den Nachtisch “Café Gourmand” kennt. Hierzulande ist es ein geläufiges Dessert in den Restaurants und das neuerdings nicht nur in denen der gehobenen Klasse. Da ich ein Schleckermäulchen bin und der Nachtisch mein Lieblings-Menügang ist, bestelle ich oft ein “Café Gourmand“, bei dem der Espresso von einer Auswahl an Desserts begleitet wird.

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Café gourmand” würde ich mal so übersetzen: “Kaffee für Naschkatzen”, denn das trifft es am besten. Jetzt zur Zeit der Grillfeste kann man seine Gäste mit so einem abwechslungsreichen Dessert bestimmt überraschen. Ich habe Euch heute meine “Sommer”version mitgebracht: ein “Café Gourmand” rund um das Thema Johannisbeeren.

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Von diesen herrlichen, etwas säuerlichen Beeren konnte ich dieses Jahr ein paar Schüsseln voll im Garten ernten und im wöchentlichen Bio-Gemüsekorb, der immer freitags geliefert wird, gab es auch schon zweimal ein Kistchen voll. Johannisbeeren sind für mich eine Art “Luxus”, da ich sie immer nur in den Sommermonaten kaufe und esse (saisonale und lokale Küche verpflichtet 🙂 ). Den Tag mit einem Johannisbeermüsli zu beginnen gehört da z.B. zum Sommerverwöhnprogramm.

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Zwei Variationen von Johannisbeerdesserts begleiten also den “Café gourmand“. Es ist dies zum einen eine Tiramisu-Crème mit Johannisbeeren nach dem Rezept von hier (Beeren-Tiramisu). Ich habe nur die Crème gemacht, ohne Biskuits und ohne Kaffee, Saft, Amaretto und Kakao.

Zum anderen habe ich mir mal gedacht, Mini-Clafoutis zu backen. Vielleicht erinnert Ihr Euch ja noch an das Kirschen-Clafoutis vom letzten Sommer? Nun hier wird das Clafoutis einfach in kleinen Mini-Muffins-Schälchen gebacken. Sieht hübsch aus und schmeckt super.

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Zutaten für ungefähr 20 Clafoutis:

250 g Bio-Sahne (crème fraîche)
50 g Bio-Butter
2 ganze Bio-Eier
3 Eigelb
etwa 300 g Johannisbeeren (Bio)
70 g Haselnusspuder
10 g Mehl
100 g Zucker

1. Johannisbeeren waschen und von den Stielen zupfen.

2. In einer Pfanne den Haselnusspuder leicht anrösten.

3. Nun in einer Schüssel die ganzen Eier, die Eigelbe und den Zucker gut vermischen. Das Mehl und die gemahlenen Haselnüsse dazu geben. Zum Schluss die Sahne hinzugießen.

4. Den Ofen auf 180° C vorheizen und die Muffinsschälchen mit der Butter einfetten.

5. In jede Form ein paar Johannisbeeren legen und die Förmchen mit dem Clafoutis-Teig zu 2/3 füllen.

6. 15 Minuten backen und warm oder kalt servieren.

Gudden Appetit!

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Übrigens: Das Rätsel um die geheimnisvolle Staude in unserem Garten ist gelüftet. Danielle hat als Erste herausgefunden, dass es sich dabei um die Blaue Rasselblume handelt und somit das “Wäscheset” gewonnen. Herzlichen Glückwunsch Danielle und viel Spaß mit dem Set! 💜

 

Auch dieses Rezept schicke ich zu Sarah’s Knuspersommer

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17 Comments

  • Reply Klaus Juli 19, 2015 at 14:32

    ich wünsche dir einen tollen Sonntag, Klaus

  • Reply Sarah Juli 19, 2015 at 08:56

    Woooow, liebste Claudine, das sieht ja sooo erfrischend aus. 🙂 Ich liebe Joannisbeeren derzeit ja sooo sehr. Da kommt mir Dein Desset gerade recht. Vielen ieben Dank für Deinen zweiten Knuspersommer Beitrag. 🙂
    Alles Liebe und einen fabelhaften Sonntag
    Sarah

    • Reply merlanne Juli 19, 2015 at 11:35

      Danke Sarah. Johannisbeeren sind das Beste! Noch gestern konnte ich mir eine Handvoll dieser süss/sauren roten Kügelchen im Garten pflücken und heute ins Müsli tun. Mmmh!
      Herzliche Grüsse und auch Dir einen schönen Sonntag.
      Claudine

  • Reply Denise-diegutendinge Juli 14, 2015 at 11:14

    mmmhhh lecker lecker!! ich mag die Zutaten und deine Bilder sind großartig!! und da bei uns die Johannisbeeren reif sind… 🙂
    sei herzlich gegrüßt
    Denise

    • Reply merlanne Juli 14, 2015 at 11:58

      … weißt Du ja jetzt, was man damit Leckeres zaubern kann 🙂 . Merci Denise, für Deinen lieben Kommentar.
      Liebe Grüsse,
      Claudine

  • Reply Klaus Juli 10, 2015 at 13:13

    das ist echt wunderbar, schönes Wochenende, Klaus

  • Reply Hexenrosengarten Juli 10, 2015 at 07:19

    Die Rezepte klingen beide phantastisch.
    Schade, dass meine Johannisbeeren schon abgeerntet sind. A er ein paar schwarze müssten noch da sein.
    Deine Fotos sehen einfach zu erführerisch aus!
    Rosige Sommergrüße aus dem Hexenrosengarten
    Christine

  • Reply RAUMiDEEN Juli 9, 2015 at 18:45

    Das klingt gut, schön sauer und erfrischen, leicht und locker. Darf ich kosten?
    Liebe Grüße
    Cora

  • Reply Christel Juli 9, 2015 at 12:39

    Ach liebe Claudine, du sprichst mir aus der Seele! Ich bin ja auch so ein Schleckermäulchen und das beste beim Menü ist immer der Nachtisch…. Gott sei Dank weiß das mein ganzer Freundeskreis…. lach
    Deine Desserts sehen so oberlecker aus, die muss ich unbedingt probieren ♥ Cafe Gourment ist mir auch neu, also in Deutschland gibt es das nicht….
    Allerliebste Grüße
    Christel

  • Reply minibar Juli 8, 2015 at 20:37

    Hmmm, das Glas probiere ich sofort!
    Liebe Grüße Bärbel

  • Reply Flohnmobil Juli 8, 2015 at 15:10

    Café gourmand kennt man bei uns nicht. In der Schweiz muss man sich ein Dessert zum Kaffee immer separat bestellen. Für deine Auswahl wäre ich SOFORT zu haben. Sieht sehr yummie aus.
    Herzliche Grüsse
    Bea

  • Reply roetsch Juli 8, 2015 at 13:16

    Ich liebe Café Gourmand. In Deutschland habe ich allerdings noch nirgendwo gesehen, dass man einen solchen bestellen kann. Ich kenne ihn nur aus Frankreich. Johannisbeeren wachsen auch bei uns. Ich mag sie allerdings nicht, auch wenn sie auf deinen Fotos unglaublich lecker aussehen.
    Liebe Grüße
    Carmen

  • Reply Corie Juli 8, 2015 at 12:22

    mmmmmmmmm… 😛 😛 😛

  • Reply Mathilda Juli 8, 2015 at 10:54

    Lecker….und lecker Fotos 🙂

    • Reply merlanne Juli 8, 2015 at 10:57

      Merci, liebe Mathilda 🙂

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