Kulinarisches

Rhabarber-Apfel-Crumble (oder: wie man aus Keksresten ein frühlingshaftes Dessert macht)

Mai 11, 2015


Et géing ee jo bal mengen, gëscht hätt de Summer ugefaangen. Dobaussen iessen, dobaussen raschten, dobaussen spillen … et wor net fir eng Minutt dobannen ze verplemperen. Dofir ass et dunn och e schnellen Dessert ginn, mat deem wat nach sou am Haus wor.

Es sah ja gestern fast so aus, als hätte der Sommer begonnen. Wir haben draußen gegessen, draußen Sport gemacht, draußen gespielt und geruht. Keine Minute zu viel wollten wir drinnen verbringen und so gab es dann auch dieses schnelle Dessert mit dem was noch in der Küche zu finden war. Demnach gibt es heute mal wieder ein Rezept bei “merlanne”.

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Schon länger steht ein Päckchen Dinkelkekse im Schrank. Irgendwie scheinen sie keinem so richtig zu schmecken, doch ich fand es zu schade, sie wegzuwerfen. Außerdem hatte ich noch ein paar Rhabarberstangen übrig, weißen Käse (“Stoffi”, wie wir hier sagen) und einen Rest gemahlener Mandeln. Eigentlich die perfekten Zutaten für ein Crumble ohne Backen.

IMG_9710 Hier also das Rezept:

Zutaten:

2-3 Stangen Rhabarber
2 Äpfel
Apfelsaft, Agavendicksaft, Ahornsirup
ca. 150 Dinkelvollkornkekse (oder einfache Butterkekse)
30 g gemahlene Mandeln
etwas Butter
500 g weißer Käse (Quark)
Sahne

Den Rhabarber und die Äpfel putzen und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit 1 Glas Apfelsaft und 2 Esslöffeln Agavendicksaft in einem Topf etwa 20 Minuten zu einem Mus kochen. Abkühlen lassen.

Die Kekse zerbröseln und zusammen mit den Mandeln und ein paar Butterflocken zu Streusel mischen.

Den Quark in eine Schüssel geben und mit zwei Esslöffeln Sahne und  anderthalb Esslöffel Ahornsirup cremig rühren.

Nun in Gläschen oder in eine Schüssel füllen: eine Schicht Streusel, darüber das Rhabarber-Apfel-Mus, dann den Quark und zum Schluss nochmals Streusel.

Das ganze mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Draußen unter der Sonne genießen.

Gudden Appetit!

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Das war ein gutes Wochenende, mit vielem was Energie und Kraft für die Woche gibt.

Also los: Mit neuem Elan in die neue Woche!

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Übrigens, es gibt da ein sehr schönes Blog wo “Gläschenkost” Programm ist. Schaut doch einmal bei Britta und ihrem Blog “Glasgeflüster” vorbei.

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Noch Rhabarber übrig? Dann schaut mal hier rein (klick aufs Bild!):

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21 Comments

  • Reply undiversell Mai 16, 2015 at 21:48

    Rharbarberzeit ist einfach toll. Ich liebe es und dein Rezept ist einfach genial, den Keksresten zu Leibe zu rücken. Danke dafür. LG Undine

    • Reply merlanne Mai 17, 2015 at 11:06

      Danke Undine. Es freut mich immer wieder, wenn meine Rezepte so viel Anklang finden.
      Liebe Grüsse,
      Claudine

  • Reply pünkcthen Mai 14, 2015 at 20:43

    Heute hat mir mein Vater ein paar Stangen Rhabarber abgeschnitten – morgen kommen Gäste – Karamellkekse sind auch noch da……… bei dir das tolle Dessert gefunden 🙂 Danke dir liebe Claudine. Die Zutaten dürften für 4 Portionen ausreichen- oder ? Liebe Grüße zu Dir
    Ute

    • Reply merlanne Mai 14, 2015 at 20:54

      Hallo Ute. Ja, das Rezept ist für 4 Personen berechnet. Am besten schmeckt das Dessert frisch aus dem Kühlschrank, finde ich. Ich wünsche euch ein tolles Fest.
      Liebe Grüsse,
      Claudine

  • Reply Claudia Mai 12, 2015 at 15:14

    Hach das sieht sooooo lecker aus! Einfach wunderbar!
    LG Claudia

  • Reply Jutta von siebenVORsieben Mai 12, 2015 at 11:06

    Mmmhh, das sieht so lecker aus. Ich stelle es mir perfekt vor, die Mischung aus
    sauren Rhabarber und süßen Keksen. Muss ich auch mal machen.
    Sonnige Grüße
    Jutta

    • Reply merlanne Mai 12, 2015 at 11:13

      Aus dem Kühlschrank schmeckt’s noch besser. Wenn Du also mal Kekse übrig hast 🙂 …
      Herzlichst
      Claudine

  • Reply Signora Pinella Mai 12, 2015 at 09:33

    Was für eine schöne Idee liebe Claudine! Wäre wirklich schade gewesen, wenn Du die Kekse weg geworfen hättest und so hast Du etwas Wundervolles daraus gemacht. Die Bilder sind wieder ein Traum!
    Herzlichst, Signora Pinella

  • Reply Sabine* Mai 12, 2015 at 08:53

    Oh, da hast Du mich auf eine Idee gebracht!!!
    Klingt so lecker und so einfach!
    Danke!
    <3-lichst, Sabine*

  • Reply Dalia Mai 12, 2015 at 07:51

    Ich esse gerne Rhababer, mein Mann isst gerne Topfen (wie wir das hier nennen), eine Packung Butterkekse liegt auch noch rum… Scheint ja das perfekte Dessert zu sein!

  • Reply Armida Mai 12, 2015 at 06:37

    Das liest sich sehr lecker und schaut auch wahnsinnig lecker aus.
    Muss ich mir merken.
    Liebe Grüße
    Armida

    • Reply merlanne Mai 12, 2015 at 08:12

      Ich muss zugeben, ich war auch ganz zufrieden mit meiner Kreation. War richtig gut!
      Liebe Grüsse,
      Claudine

  • Reply RAUMiDEEN Mai 11, 2015 at 18:31

    Draußen war ich auch, Sport habe ich keinen gemacht, geschweige denn, so ein köstliches Dessert gegessen. Hmmm, ich bekomme Appetit.
    Ich wünsche Dir einen schönen Wochenstart.
    Liebe Grüße
    Cora

    • Reply merlanne Mai 11, 2015 at 19:35

      Na, es muss ja nicht das ganze Programm sein 🙂 . Ich habe jetzt gerade den letzten Rest des Desserts gegessen … das zum schönen Wochenstart.
      Dir auch eine gute Woche,
      LG
      Claudine

  • Reply Flohnmobil Mai 11, 2015 at 14:55

    Dein Rezept kommt mir wie gerufen, liebe Claudine. So kann ich endlich die zwei Rhabarber-Stängel, die im Kühlschrank rumdümpeln, aufbrauchen.

    • Reply merlanne Mai 11, 2015 at 15:09

      Super! So hat dieses Blog seine Daseinsberechtigung 😉
      LG
      Claudine

  • Reply Anni Mai 11, 2015 at 13:07

    Yammieh! ♥

  • Reply Anja Weiberkombinat Mai 11, 2015 at 13:04

    Mjam, das sieht superlecker aus! Ich bin auch ein großer Rhabarberfan und Apple-Crumble (allerdings mit Srteuselteig aus dem Ofen) ist ein Hit in der Familie. Vielleicht schaffe ich es ja mit diesem Rezept die Rasselbande für Rhabarber zu begeistern?!
    Danke fürs Vorstellen und viele Grüße!
    Anja

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