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Mai 2016

Makrofotografie

Drinnen ist es auch schön (MakroMontag)

Mai 30, 2016

Bei deem Schloreen schéckt ee jo mol keen Hond eraus. Do kënnt Thema vun haidegen MarkroMéinden “Drinnen” grad zu Paas.

Draußen regnet es in Strömen, schon die ganze Nacht habe ich den Regen gegen die Fenster prasseln hören und ein Gefühl der Geborgenheit stellte sich ein. Kennt Ihr dieses Gefühl auch, wenn es draußen stürmt und regnet und drinnen ist es gemütlich trocken und warm?

Das heutige Thema zum MakroMontag bei Ms.Figino passt demnach hervorragend. “Drinnen” lautet die Devise. Ich habe mich in den eigenen vier Wänden auf Motivsuche gemacht und wurde auch recht schnell fündig.

Albert Einstein hatte schon treffend gemeint, dass ,,die Freude am Schauen und Begreifen die schönste Gabe der Natur” sei. Dem kann ich nur zustimmen, denn die Freude beim Entdecken und Fotografieren ist immer wieder groß.

Hier also meine “Drinnen”-Ausbeute:

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 Keramiksouvenir aus Venezuela. Hängt in unserer Küche.

Die ersten Aprikosen … mmmh.

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Kaffeebohnen

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Kaktus

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“Pullover”kissen

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throughmylens Life+Thru+the+Lens+Weekly+Link+Up+-+Lisa+Kerner+-+Simply+Living+Photography

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Ich wünsche Euch allen eine gute Woche!

Kulinarisches

Köstliches Dessert aus der Resteküche

Mai 26, 2016

 

Déi flottsten Deeg fannen ech déi voller Iwwerraschungen, ouni Plang a laangem Nodenken. Spontan kënne kreativ sinn, fräi entscheeden, wat als nächst kënnt, dat ass schonns eng flott Saach. Beim Kachen handhaben ech et oft och esou a kucken Moies, wat nach sou am Frigo oder Kicheschaf ze fannen ass fir dann ze decidéieren, wat mëttes op den Dësch kënnt. 

Für mich gibt es nichts Schöneres, als Tage ohne große Planung und voller Überraschungen. “Mal sehen was kommt” reimt mit Freiheit und Kreativität. Genau so handhabe ich sehr oft das tägliche Kochen … mal kucken was noch im Kühlschrank liegt und dann entscheiden, was mittags auf den Tisch kommt.

So ist auch dieses Dessert entstanden. Im Gemüsefach lagen ein paar Stängel Rhabarber, vom Macaronsbacken ein paar Tage vorher war  ein Rest Tiefkühlhimbeeren übrig und im Speiseschrank stand schon seit längerem eine angebrochene Packung Milchreis. Das Rezept für den Nachtisch lag auf der Hand: Milchreis mit Rhabarber-Himbeer-Soße.

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Beim Milchreiskochen heißt es am Herd stehen bleiben und nicht noch schnell irgendwas anderes dazwischen erledigen, sonst riecht es bald unerfreulich nach Angebranntem. Ansonsten ist das Dessert einfach zuzubereiten und ein absoluter Klassiker, den auch schon, in anderer Form, meine Großmutter zubereitet hat.

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Die hübschen kleinen Macarons sind übrigens im Teamwork mit meiner lieben Freundin aus Deutschland entstanden, die letzte Woche hier zu Besuch war. Ich hatte ihr erzählt, dass ich schon immer mal Macarons selber machen wollte und so hat sie ihre Backmatten für Macarons mit nach Luxemburg gebracht, so dass wir uns einen richtig schönen “Macaron-Back-Tag” genehmigen konnten. Das exquisite Gebäck war vorzüglich und für die Fotos zum heutigen Post konnte ich nur noch ein paar Stück retten.  Die sind aber inzwischen auch alle verputzt.

Nun aber zum Rezept für den Rhabarber-Himbeer-Milchreis frei nach merlanne’s Resteküche:

Download: Milchreis

Milchreis

Gudden Appetit!

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Für diese Resteverwertung brauchte ich kein spezielles Rezept nachzusuchen, da reichten meine Kochkenntnisse und die Packungsanleitung für den Milchreis. Doch fürs Restekochen finden man 1001 Rezepte im Netz, es genügt, die Zutaten einzugeben und der Rechner spuckt mehr Rezepte aus als man je nachkochen kann. Manchmal spicke ich aus verschiedenen Rezepten etwas ab und baue ein neues Mahl zusammen, auch schaue ich gerne in englische oder französische Blogs rein um mal neue Wege einzuschlagen. Pinterest oder einfach Google-Bilder machen großen Appetit und inspirieren ungemein. Auf diese Art und Weise wandern so gut wie keine Nahrungsmittel in die Mülltonne und die Bekochten freuen sich (oder auch nicht 🙂 ) auf die Überraschung zum Mittagessen. Na denn, auf zum kreativen Resteessen!