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März 2014

Blumen, Makrofotografie, Natur

Stille

März 31, 2014

 

Le blanc agit sur notre âme comme un silence, un rien avant tout commencement. (Wassily Kandinsky)

So, nach ein paar Tagen guttuender Stille bin ich wieder da, “in alter Frische” und voller Tatendrang. Vielen Dank für die lieben Kommentare zu “Blues”. Heute ist alles weiß, weiß wie Neuanfang, ein leeres Blatt, oder wie ein Ei mit Blüte. ❀

Dieses Foto passt perfekt zu Steffi’s MakroMontag.

Ich wünsche Euch allen eine schöne sonnige Woche!

Kulinarisches

Der Boma hir Rubarbstaart

März 24, 2014

Soubal den Rubarb am Fréijoer zeideg wor, huet eis Groussmamm Rubarbstaart gebak. Schonns als Kand hat ech des Taarten schrecklech gären, obwuel de Rubarb jo nawell zimlech sauer ass. Wann dann nach Rubarb iwwerech wor, huet si doraus en gaaaaaanz séisse Rubarbskompott gemaach. Mmmmmh, mir leeft elo nach d’Waasser am Mond zesummen, wann ech drun denken.

Unsere “Boma” (so nennen wir unsere Großmütter in Luxemburg) buk, sobald der Rhabarber im Garten reif war, wunderbare Rhabarberkuchen. Ok, der Rhabarber ist zwar hierzulande noch nicht reif, aber letztens im Supermarkt musste ich mir einfach ein paar Stangen einpacken.

Dies ist doch der perfekte Kuchen fürs altmodische Kaffeekränzchen, oder?

Und hier nun das Rezept:

Zutaten:

7-8 Stangen Rhabarber

Für den Mürbeteig:

60 g Butter
124 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
75 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

Für den Eierflan:

200 ml kalte Milch
100 g Zucker
2 Eier
1 Eigelb

Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Die Butterstückchen draufsetzen und alles mit den Fingern zerbröseln. Den Teig anhäufen, in der Mitte eine Mulde drücken, Zucker, Salz und das Ei hineigeben. Mit kühlen Händen rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank stellen.

Nun den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden.

Für den Flan alle Zutaten vermischen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und in eine eingefettete und mit Mehl bestäubte Form geben. Den Rhabarber auf den Tortenboden legen und den Flan darübergießen. Dies nun im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 45 Minuten backen.

Wenn noch Rhabarber übrig war, hat meine Großmutter damit ein gaaaaaaanz süßes Kompott gekocht. Mmmmmh, lecker!

Gudden Appetit!

 

Am 11. Juni 2014 mit “art.of.66” verlinkt!

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