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Kulinarisches

Keep calm ! oder: Tee und Kuchen geht immer

November 3, 2020

Zur Zeit ist es wirklich schwierig, die Ruhe zu bewahren. Zu viel läuft nicht gut und zu weit entfernt scheint einem das Licht am Ende des Tunnels. Es gibt Unmengen an Baustellen auf diesem Planeten, doch obwohl erkannt und trotz Vorhandensein von guten Lösungsansätzen, so habe ich dennoch momentan den Eindruck, dass vor allem geschrien und wütend um sich geschlagen wird. Das macht mich sehr traurig.

Ich möchte die Ruhe bewahren. Ich möchte mir weiterhin Inseln schaffen, die mir erlauben Abstand zu gewinnen, Atem zu holen und einen klaren Kopf zu behalten.

“Keep calm and drink tea”, sagen die wunderbaren Briten. Dazu ein Stück Kuchen und ein gutes Buch, und weiter geht’s mit neuem Elan.

Wie Ihr wisst, steht dieser Herbst bei “merlanne”s unter dem Zeichen des Apfels (siehe vorigen Post) und somit darf auch bei diesem Rührkuchen die Apfelnote nicht fehlen. Ich habe einfach zwei Äpfel ganz fein geraspelt und zum Teig gegeben. Schmeckt toll!

Hier nun das Rezept:

Zuerst habe ich in einer großen Schüssel 3 Eier, 200 gr Zucker, ein Päckchen Vanillezucker und 80 ml Milch schaumig gerührt. Danach werden 300 gr Mehl, ein Päckchen Backpulver und die abgeriebene Schale einer Zitrone untergehoben. Zum Schluss habe ich zwei große Äpfel ganz fein geraspelt (mixen geht auch) und diesen “Brei” einfach zum Teig gegeben. Umrühren, in eine gefettete rechteckige Kuchenform geben und im auf 180° C vorgeheizten Backofen 30 Minuten backen.

Gudden Appetit!

Lasst es Euch gutgehen!

Claudine

Herbst, Kulinarisches

So was von fluffig, dieser Apfelkuchen!

Oktober 27, 2020

Dieses Jahr trägt unser alter Apfelbaum ganz unten im Garten gefühlte fünf Tonnen Äpfel. Sie sind groß, saftig und haben rote Bäckchen. Fragt mich nicht, welche Sorte es ist, denn ich weiß es nicht. Der Baum hat mindestens 70 Jahre und ich kenne ihn seit ich klein bin.

Nun denn, viele Äpfel heißt viele Kuchen. Die LeserInnen von “merlanne” kennen ja meine Lieblingskuchen “Apfelkuchen sehr fein” und “Apfel-Kokos-Kuchen” (beide Rezepte findet Ihr unter der Rubrik “Backen”). Und auch wenn beide Kuchen wirklich traumhaft gut sind, so muss doch manchmal was Neues her.

Und so habe ich heute morgen diese appetitliche Kalorienbombe gebacken.

“Oh Mann, ist der fluffig”, war die Bemerkung von Mademoiselle Merlanne heute Mittag, und damit hat sie recht. Der Duden hat mir verraten, dass fluffig vom Englischen “fluffy” kommt, was leicht, locker oder luftig bedeutet. Ich kann bestätigen, locker und luftig ist der Kuchen allemal, ob man aber ein Dessert als “leicht” bezeichnen kann, das wage ich mal zu bezweifeln.

Wie fast immer ist auch dieser Kuchen einfach zu backen.

Zuerst verrührt Ihr 4 Bio-Eier mit 200 g Zucker. Fügt 300 g Mehl, den Saft und die geriebene Schale 1 Bio-Zitrone, sowie 1 Päckchen Backpulver und 30 ml Öl (ich habe Rapsöl genommen) hinzu und mischt alles zu einem lockeren Teig. Dann raspelt Ihr 2 geschälte Äpfel, hebt diese Raspeln unter den Teig und schüttet das Ganze in eine gefettete Kuchenform. Schält weitere 3-4 Äpfel und schneidet sie in feine Scheiben. Die Scheiben hübsch in Kreisen dachziegelartig auf den Teig legen und hinein in den auf 180°C vorgeheizten Backofen damit. Nach etwa 30-40 Minuten ist der Kuchen fertig. Abkühlen lassen, Zucker drüber streuen und schmecken lassen. “Oh Mann, ist der fluffig!”

Gudden Appetit!

Lasst es Euch gutgehen!

Claudine