Archives

Herbst, Makrofotografie, Natur

Herbstgefühle, oder: Wie so ein Waldspaziergang die Batterien aufladen kann

Oktober 10, 2020

Nach drei Wochen fast unaufhörlichem Regen und wolkenverhangenem Himmel schien heute morgen die Sonne so wundervoll ins Zimmer, dass es nur einen Plan für diesen Samstag geben konnte: Raus in die Natur!

Nun ja, ich hätte ja einfach raus in den Garten gehen können (was ich auch später gemacht habe) aber Garten heißt auch sehr oft Arbeit und das war ja nicht die Absicht. Ein Waldspaziergang hingegen ist Erholung pur. Hier kann man die Batterien aufladen und die Seele baumeln lassen.

Und gerade im Herbst zeigt sich der Wald von seiner schönsten Seite. Die sich langsam verfärbenden Blätter, die Vielfalt an Pilzen und Früchten, all dies ist Futter für die Seele und lädt zum Staunen ein.

Ich finde ja immer, dass die Waldpilze irgendwie märchenhaft anmuten. Es kommen Erinnerungen an Kinderbücher auf, in denen liebenswürdige Wichtel und Zwerge in Pilzhäusern wohnen und sich unter Pilzschirmen vor dem Regen schützten.

Obwohl ich Pilze unheimlich gerne esse, ist Pilzesammeln nicht so mein Ding. Ich habe einfach zuviel Respekt vor den “Champignongen“, wie wir sie hier in Luxembourg pauschal nennen, und traue mir nicht zu, essbare Pilze sicher von giftigen unterscheiden zu können. Einmal, vor sehr vielen Jahren, habe ich in Begleitung eines “Kenners” Steinpilze gestochen und ich erinnere mich jetzt noch an das wundervolle Festessen: Steinpilze in Scheiben schneiden, gut gewürzt in der Pfanne braten, mit Essig ablöschen, mehr braucht es nicht. Herrlich!

Ob Pilze, bunte Blätter, Eicheln oder Buchecker, im Wald gibt es unheimlich viel zu entdecken und zu bestaunen. Schnappt Euch die warme Jacke und festes Schuhwerk und macht Euch auf Entdeckungsreise: frische Luft, wunderbare Gerüche und erholsame Ruhe gibt es kostenlos dazu.

DIY, Kinder, Ostern

Gut behütet!

April 9, 2020

Bald ist Ostern und da haben die Eierbecher wieder Hochkonjunktur. Dieses Jahr feiern wir Ostern seit Langem mal wieder im Lande. Die letzten Jahre verbrachten wir die Osterferien immer in der Provence, insbesondere der Wärme und Sonne wegen, um die Zeit Mangelware in unseren Breitengraden. Doch dieses Jahr ist alles anders, #wirbleibenzuhause ist angesagt und die Sonne scheint auch hier in Luxembourg und verwöhnt uns mit wohliger Wärme.

Die erzwungene Quarantäne bietet viel geschenkte Zeit, also auch Zeit zum Nähen und Basteln. Schon vor ein paar Woche hatte ich die Idee, zu Ostern Eiermützen zu nähen und als ich dann vor ein paar Tagen die “Eier-Beanies” bei Undine gesehen habe, war es um mich geschehen. Diese Ostern tragen unsere Ostereier ganz trendbewusst Beanie.

Immer wieder gerne lese ich bei Undine auf ihrem Blog “Undiversell“. Undine bloggt sooo leidenschaftlich und hat das Talent, mich immer wieder zu inspirieren. Ihr positiver, gut gelaunter Blog ist es wert, besucht zu werden. (*Werbung wegen Accountverlinkung, unbeauftragt und unbezahlt*, nur weil es mir Freude macht). Und genau dort findet Ihr auch die Anleitung für die Beanies, samt Schnittmuster. Danke Undine!

Mützen für Eier sind ja so ein Ding, die man eigentlich nicht braucht, doch gerade solche Sachen machen Freude und zaubern, besonders bei Kindern, ein Lächeln aufs Gesicht. Eigentlich sind sie ja dazu da, die Eier warm zu halten, aber ehrlich gesagt, frage ich mich, ob das Frühstücksei wirklich länger warm bleibt, wenn man es “einpackt”. Eine Antwort kann ich nicht geben, da ich mein Frühstücksei immer mit großem Hunger verputze, bevor es nur die kleinste Chance hat, abzukühlen.

Und somit bastele ich öfters mal “Eiermützen”. Eine Anleitung für die Exemplare hier obendrüber findet Ihr auf dem Blog unter:

Funny Bunnies

Mein Hut der hat drei Ecken … oder wie man Ostereier gut behütet

Auf jeden Fall sind alle Hüte auch sehr gut mit Kindern zu basteln und bestimmt ein hübsches Geschenk fürs Osternest.

Ich wünsche Euch allen ein frohes Osterfest. Lasst es Euch gutgehen und bleibt gesund!

Claudine