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Luxemburg

DIY, Luxemburg

Ein Hoch auf die Kreativität und erster Blog Award Luxemburgs

April 3, 2017

 

Dezember 2013 ass deen éischten Post online gaangen an 358 Posts duerno hunn ech es nach ëmmer net genuch vum Bloggen. Et ass Zäit fir all mengen Lieser a Lieserinnen, oder wéi et richteg am Blogger-Jargon heescht, all mengen Follower en décke MERCI ze soen fir Är Treiheet an deen ëmmer nees motivanten Feedback. Ouni Iech géing dat Ganzt nëmmen hallef sou vill Freed maachen.

Dezember 2013 ging der erste “merlanne”-Post online und 358 Posts danach habe ich immer noch nicht genug vom Bloggen, auch wenn ich manchmal die eine oder andere Pause einlege. Es ist auch wieder unbedingt an der Zeit, Euch, liebe Leser und Leserinnen (oder wie es im Fachjargon heisst: Follower) ein grosses DANKESCHÖN zu sagen für Eure Treue und den vielen motivierenden Kommentare. Ohne Euch würde das Ganze nur halb soviel Freude bereiten.

Als ich  vor etwa mehr als 3 Jahren “merlanne” ins Leben gerufen hatte, steckte die Luxemburger Blogosphäre noch in ihren Kinderschuhen. In Zwischenzeit ist hat sich die Zahl der Luxemburger Blogs vervielfacht und das Wort “Blog” ist mittlerweilen auch kein Fremdwort mehr.

Und 2017 gibt es jetzt in Luxemburg den ersten BLOG AWARD, ins Leben gerufen von der wunderschönen Zeitschrift KACHEN. Und wie kann es anders sein, “merlanne” hat sich natürlich angemeldet und ist nominiert in der Kategorie “Lifestyle”. Seit letzten Samstag kann nunmehr das Publikum abstimmen und das bis zum 30. September 2017.

Also, liebe Follower, an Eure Rechner (Ah ja, Ihr sitzt ja gerade davor. Das trifft sich gut) und für “merlanne” in der Kategorie “Lifestyle” abstimmen! Hier gehts zum BLOG AWARD KACHEN PUBLIC VOTING! Oder klickt auf das BLOG AWARD KACHEN-Logo in der “sidebar”. Schon jetzt danke ich Euch von ganzem Herzen für Eure Stimme.

Es gibt nichts Schöneres als kreativ sein. Gerade in den letzten Monaten während der erzwungenen Blogpause habe ich mich glücklich geschätzt, mich durch Nähen und Werkeln ablenken und die trüben Gedanken verscheuchen zu können. Sei es beim Handwerken, Backen, Kochen, Fotografieren … kreativ sein lässt einen in seiner eigenen Welt versinken und alles Drumherum vergessen. Jeder kann kreativ sein und gerade heutzutage gibt es so viele Inspirationen im Netz, da findet sich für jeden Geschmack das passende Projekt. Schaut Euch mal in der Blogroll von “merlanne” um. Dort findet Ihr eine Auswahl meiner Lieblingsblogs.

Diese Eule mit einer wachen- und einer schlafenden Seite ist vor zwei Monaten in meinem “Bitzatelier” entstanden.

Zusammen mit diesem süßem Kleid, nach einem Schnittmuster von lillesol & pelle, und …

… der passenden Sommermütze hat sie sich auf den Weg zu Jill gemacht, die sich immer wieder gerne von mir “benähen” lässt. Könnt Ihr Euch noch an Jill’s Mütze von 2014 erinnern?

Nun die ist mittlerweile zu klein und es braucht immer wieder neue.  Leider habe ich es noch nicht geschafft, den Schnitt und die Anleitung dazu zu schreiben und zu veröffentlichen. Aber vielleicht geschieht das ja dann 2017. Immerhin habe ich inzwischen ziemlich Übung im Mützennähen.

Das war’s für heute! Lasst es Euch gutgehen!

Claudine

Kulinarisches, Luxemburg

Königliche Hausmannskost (Bouchée à la reine)

July 6, 2016

 

Wann et Sonndes bei eis Poulet gëtt, dann stinn oft Méindes Paschtéiten um Menü. Ech géing dann mol soen, sou eppes nennt een eng kinneklech Reschterverwäertung.

In Luxemburg sind sie von keiner Menükarte wegzudenken: die “Paschtéiten” oder “Bouchées à la reine“, in Deutschland unter dem Namen Königin-Pasteten bekannt. Hier im Hause stehen sie oft auf dem Speiseplan, wenn es Sonntags Hähnchen gibt und Montags noch Reste vorhanden sind. Ich mache sie so ähnlich, wie meine Großmütter sie schon zubereitet haben, nur lasse ich die Champignons weg, da außer mir niemand hier gekochte Champignons mag.

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Als ich klein war, waren die “Paschtéiten” groß in Mode und durften bei keinem Festessen fehlen. Heute gehören die gefüllten Blätterteigtürmchen eher unter die Kategorie Hausmannskost.

Ihren “königlichen” Ursprung haben sie anscheinend in Versailles. Königin Marie Leszczynska (1703-1768), Frau von Louis XV, sollte ein Rezept für Pasteten mit aphrodisischen Zutaten in Auftrag gegeben haben und heraus kamen “Liebesbrunnen” gefüllt mit Sahne, Hähnchen und Champignons.

Wie dem auch sei, die “Bouchées” funktionieren als Liebesbeweis sehr gut hier im Hause, denn die drei Kostgänger sind nach dem “königlichen” Mal immer recht zufrieden.

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Die ungefüllten Pasteten aus Blätterteig, auch “vol-au-vent” genannt, bekommt man hierzulande bei jedem Bäcker und in jedem Supermarkt, da lohnt es sich nicht, sie selber zu machen (obwohl, irgendwann muss ich das auch mal versuchen).

Hier nun das Rezept, für euch original-luxemburgisch mit Champignons:

Paschtéit

Download: Bouchées à la reine.

Ich wünsche Euch einen “Gudden Appetit!”

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